Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeugniscodes geknackt !!
Timo Bakenecker
18.04.2002, 14:01
Hallo,
habt Ihr gerade Euer Zeugnis bekommen und seid tierisch stolz darauf ???? na dann schaut mal hier nach....die ganze wahrheit über das was der Chef von Euch denkt , und in geheimen Botschaften an den neuen Arbeitgeber übergibt.
Damit Ihr wißt , wie man den Sourcecode der Arbeitgeber ließt, hier ein paar Tips:
http://www.industrie-job.de/zeugnissprache.shtml
http://www.brennecke-lechler.de/html/zeugnissprache.html
http://www.rhetorik.ch/Zeugnis/Zeugnis.html
www.dstg.de/dateien/Zeugnissprache.pdf
http://haufe.de/erste-hilfe/chl_anspruch/chl9_zeugnissprache.htm
http://www.bmp.de/eulenspiegel/0105/a6.shtml
http://www.zeugnis-manager.de/codierung.pdf
http://www.kurzbewerbung.de/Tipps/Arbeitszeugnis.htm
Viele Grüße,
Tremon
ja, sie sind wirklich nett unsere freunde arbeitgeber. weißt du zufällig innerhalb welcher frist man ein az anfechten kann?
Timo Bakenecker
27.04.2002, 23:12
Hi,
folgende Auszüge schaffen Klärung :
III. Rechte des Arbeitnehmers
Falls das Zeugnis nicht der Wahrheit entspricht bzw. falsch interpretiert werden könnte, kann der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber eine Korrektur verlangen.
Der Arbeitnehmer kann von seinem Arbeitgeber jederzeit ein Zeugnis verlangen. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber wegen verspäteter Ausstellung eines Arbeitszeugnisses auch Schadenersatz verlangen kann. Dies setzt jedoch voraus, dass der Arbeitnehmer den Arbeitgeber erst in Verzug setzen und des weitern den Kausalzusammenhang nachweisen muss, wie z.B., dass er eine konkrete Stelle nicht erhalten hat, weil er kein Zeugnis des früheren Arbeitgebers vorweisen konnte. Dies zu beweisen ist allerdings häufig sehr schwierig.
Enthält das Zeugnis unrichtige oder unvollständige Tatsachen oder fehlerhafte Beurteilungen, können Sie die Anfertigung eines neuen Zeugnisses verlangen. Dies sollten Sie unmittelbar nach Erhalt des Zeugnisses tun, dann hat der Arbeitgeber die Beweispflicht. Reagieren Sie erst später, liegt die Beweislast bei Ihnen.
Wenden Sie sich zunächst direkt an den Vorgesetzten, der das Zeugnis verfaßt hat. Argumentieren Sie sachlich und machen Sie ihn auf die möglichen Konsequenzen, die ein schlechtes Arbeitszeugnis für Sie hat, aufmerksam. Sprechen Sie erst, wenn dies nicht fruchtet, Mitglieder der Personalabteilung mit dem Hinweis an, daß man Ihnen geraten habe, Ihre Rechte durch das Arbeitsgericht einzufordern. Falls Sie immer noch kein neues Zeugnis erwirken können, reichen Sie Klage beim Arbeitsgericht ein. Seien Sie sich darüber im Klaren, wie wichtig dieser qualifizierte Beschäftigungsnachweis für Ihren weiteren beruflichen Werdegang ist.
Gruß,
Tremon
Hi,
du könntest meine neue Seite zur Zeugnissprache bei Deinen Links mitaufnehmen. Habe versucht die Seite übersichtlich aber trotzdem sehr informativ zu gestalten.
Mustervorlagen zum kostenlosen Download gibt es ebenfalls:
http://www.zeugnisdeutsch.de
Viele Grüße
Wulfman
Diogenes
25.11.2005, 13:43
alt
ChaosKrieger
26.11.2005, 17:37
Timo, sry, aber.. -> off-topic ;)
*schieb*
edit: verdammt.. das thema is ja schon 3 jahre alt.. *g*
Timo Bakenecker
27.11.2005, 22:16
Hey Mr. Chaoskrieger,:mad:
dieses Thema ist villeicht alt, aber so lange aktuell, wie es Zeugnisse gibt,
also bitte wieder in das Job Forum verschieben,
DANKE !
Timo
Timo, sry, aber.. -> off-topic ;)
*schieb*
edit: verdammt.. das thema is ja schon 3 jahre alt.. *g*
eViL_oNe
28.11.2005, 09:11
auf meinem letzten Praktikumszeugnis stand drauf, dass es ohne Geheimcodes verfasst wurde und von daher auch nicht darauf analysiert werden sollte -- es gibt halt auch gute Arbeitgeber ;)
Jan Krüger
28.11.2005, 11:55
dieses Thema ist villeicht alt, aber so lange aktuell, wie es Zeugnisse gibt,
also bitte wieder in das Job Forum verschieben,
Die Forenbeschreibung spricht von der Vermittlung und dem Angebot von Jobs. Eine Beschreibung der Formulierungen in Arbeitszeugnissen ist keins von beidem, von daher gebe ich ChaosKrieger Recht. Über die Aktualität will ich gar nicht streiten, aber das Thema ist nach den aktuellen Regeln im Job-Forum nicht richtig untergebracht. Wenn du das anders siehst, kannst du das aber gerne mit einem von uns beiden per PN ausdiskutieren oder einen Vorschlag zur Regeländerung schreiben.
Jan Krüger
28.11.2005, 11:57
auf meinem letzten Praktikumszeugnis stand drauf, dass es ohne Geheimcodes verfasst wurde und von daher auch nicht darauf analysiert werden sollte -- es gibt halt auch gute Arbeitgeber ;)
Nein, das ist nicht gut. So kann der neue Arbeitgeber nämlich nicht ersehen, was an deiner Arbeit nun konkret zu bemängeln war (offensichtlich negative Formulierungen in Arbeitszeugnissen sind, soweit ich weiß, generell anfechtbar) und wird also im unglücklichsten Fall vom Schlimmsten ausgehen.
eViL_oNe
29.11.2005, 09:10
Nein, das ist nicht gut. So kann der neue Arbeitgeber nämlich nicht ersehen, was an deiner Arbeit nun konkret zu bemängeln war (offensichtlich negative Formulierungen in Arbeitszeugnissen sind, soweit ich weiß, generell anfechtbar) und wird also im unglücklichsten Fall vom Schlimmsten ausgehen.
abgesehen von der Tatsache, dass nichts zu bemängeln war, waren klare Aussagen zur fachlichen / sozialen Kompetenz (wenn auch etwas geschönt) klar erkennbar und auch ohne Studium von speziellen Codes verstehbar
Timo Bakenecker
29.11.2005, 09:12
Jan,
für solche Diskussionen habe ich keine Zeit und keine Lust.
Der Beitrag ist nur bereits seit 2001 in dem Forum gewesen und hat über 1000 Zugriffe gehabt, und demnach auch die Besucher interessiert.
Warum sollte man dann also diesen Beitrag nach 4 Jahren in Off-Topic verschieben ????? Schade das wir nicht sehen, wie viele Zugriffe pro Monat dazugekommen sind. Ich könnte wettem, das es kontinuirlich mehr wurden.
Wenn Regeln die Nutzbarkeit einschränken spricht man in der Regel von "Überorganisation" :eek: , bitte passt auf das dies nicht mit diesem Board passiert....wäre schade !
Und...innerhalb von einer Woche wurden bereits 2 Beiträge von mir verschoben, das macht mich langsam etwas ärgerlich ! :mad:
Jan Krüger
29.11.2005, 11:32
abgesehen von der Tatsache, dass nichts zu bemängeln war, waren klare Aussagen zur fachlichen / sozialen Kompetenz (wenn auch etwas geschönt) klar erkennbar und auch ohne Studium von speziellen Codes verstehbar
Trotzdem: was denkt der neue Arbeitgeber, wenn er ein so ungewöhnliches Zeugnis in den Händen hält? Sicher nicht automatisch was Gutes. Kann man sich in der Position gar nicht leisten. ;)
eViL_oNe
29.11.2005, 12:47
Trotzdem: was denkt der neue Arbeitgeber, wenn er ein so ungewöhnliches Zeugnis in den Händen hält? Sicher nicht automatisch was Gutes. Kann man sich in der Position gar nicht leisten. ;)
Definiere mal "in der Position". Und "ungewöhnlich" -- ich konnte nix ungewöhnliches (ausser der bereits beschriebenen Randnote) im Zeugnis erkennen ;).
Desweiteren wäre sicherlich interessant, ob deine Aussagen so frei aus dem Bauch sind, oder mit Erfahrungen in pkto. Personalabteilung / Bewerbungen zusammenhängen.
Jan Krüger
30.11.2005, 01:32
Nein, ging mir nur so durch den Kopf. Ich weiß nicht, was ein Personalchef über ein Arbeitszeugnis denkt, das von sich selbst behauptet, nicht "verschlüsselt" zu sein. Ich wäre jedenfalls stutzig geworden.
Desweiteren wäre sicherlich interessant, ob deine Aussagen so frei aus dem Bauch sind, oder mit Erfahrungen in pkto. Personalabteilung / Bewerbungen zusammenhängen.Also ich fände es auch höchst seltsam solch ein Zeugnis zu erhalten. Wenn es also ohne versteckte Klauseln und den ganzen Quark geschrieben ist, trotzdem jedoch - wie rechtlich vorgeschrieben - keine negativen Formulierungen enthält, welchen Sinn macht das ganze dann? 100% zufrieden ist man als Arbeitgeber nie mit einem Arbeitnehmer. 100% zufrieden bist du auch im normalen Leben nicht mit jemandem - irgendwas gibt es immer auszusetzen. Dann kannst du auch direkt schreiben "Nichts auszusetzen". Fertig.
Aber davon ganz abgesehen: Es haben sich im gesamten Bewerbungsverfahren nunmal bestimmte allgemein Verfahrensweisen durchgesetzt. Und wenn dann jemand ankommt, der plötzlich diese Verfahrensweise durchbricht ist das auf jeden Fall erstmal aussergewöhnlich. Für den ein oder anderen sicherlich auch ein Hingucker, wo man sagt "Das habe ich so noch nicht gesehen, den muss ich mir (im Vorstellungsgespräch) mal näher ansehen". Aber im großen und ganzen tanzt man damit aus der Reihe - ist die Frage, ob man das wirklich möchte :)
eViL_oNe
30.11.2005, 10:49
so langsam drehen wir uns im Kreis
nur noch zwei Statements, der Rest bringt keine neuen Erkenntnisse mehr:
- wer garantiert, dass ein Zeugnis wirklich korrekte Codes enthält? Vielleicht hat der Arbeitgeber ja so was nicht bemüht, und mit der Formulierung "Er bemühte sich..." es nur gut gemeint. In diesem Sinne ist bei der einer Bemerkung zum Fehlen der Codes eine gewisse Interpretationssicherheit verankert!
- wenn ich das Zeugnis auf Codes analysiere und darin negative Bemerkungen finde, kann ich dagegen auch rechtlich vorgehen -- kostet nur evtl. mehr, wenn ich einen Gutachter beauftragen muss -- so what?
Im Übrigen finde ich es abenteuerlich, über die Gefühle von Bewerbungsbearbeitern zu diskutieren, ohne selber in der Position gewesen zu sein (war ich ebenfalls nicht). Viele Bewerbungen kommen doch eh in den Reisswolf, etwa weil:
- sie zu weit unten im Stapel liegen
- die schriftliche Form nicht passt
windmaster
30.11.2005, 11:30
Viele Bewerbungen kommen doch eh in den Reisswolf, etwa weil:
- sie zu weit unten im Stapel liegen
- die schriftliche Form nicht passt
Bewerbungen dürfen nicht im Reisswolf landen, sondern müssen dem Bewerber bei Ablehnung wieder zugesandt werden. Aus diesem Grund sind die meisten Firmen ja auf elektronische Bewerbungen umgestiegen.
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