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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Entscheidungshilfe beim Rechnerkauf


Mac Fly
13.11.2006, 00:54
Ich hege den Gedanken, mir ein aktuelleres System zuzulegen. Upgraden lohnt nicht mehr, also neues MoBo, CPU, RAM und Graka.
Und nun stellen sich mir die Fragen, auf welches System ich setzen soll?
AMD? Intel? 64Bit oder nicht? Core2Duo? Was weiss ich...

Meine Schwerpunkte bestehen eigentlich aus Webcoding, Internet und Games (Gothic 3, Need for Speed Carbon), also brauch ich etwas Dampf.

Was empfiehlt ihr mir?


ind00r
13.11.2006, 11:09
core 2 duo
2gb ram

Würde ich mir zur Zeit kaufen, wenn ich einen kaufen würde *g*

Peter Bucher
13.11.2006, 11:29
Hallo zusammen

2GB RAM ist sicher zu empfehlen... in Anbetracht auf Vista auch mehr.
Der Core2Duo ist von der Preis / Leistung und auch von den Übertaktungsfähigkeiten im Moment ziemliche Spitze.

Da kann man also ohne Probleme zugreifen.
Ich für meinen Teil warte mal gespannt wie ein Regenschirm, was AMD als nächstes rausbringt.


Gruss Peter

clodetta
13.11.2006, 11:35
ich würde einschlägige Magazine durchforsten, bspw die "heise-kollektion" oder vergleichbare print/online-medien.
tja, ich selbst hab noch keinen duo ausprobiert, aber mein pentium M irgendwas mit 1,73 GHz bleibt bei gothic3 im vergleich zu nem 2GHz AMD schlicht stehen. und eigentlich kann man die beiden gut miteinander vergleichen, vom leistungsniveau hätte ich gesagt, liegt der Pentium M auf gleicher oder etwas höherem level als ein 2GHz pc...
im vergleich zu oblivion - finde ich - ist gothic3 ein undankbar ressourcenfressendes spiel, von abwärtskompatibilität keine spur... wenn du also wirklich gothic 3 - genußvoll - zocken willst, dann kauf dir das allerneueste und allerbeste, ich hab mir gothic 3 für n arsch und knapp 50 euro gekauft, und soo alt ist mein rechner wahrlich nicht...
naja, wollt nur mal meinen senf dazu ablassen...;)

edit: habe gehört, AMD bringt nächstes jahr vierfachkern raus... stimmt das?

pate33
13.11.2006, 14:25
ganz klar Mac Pro. ;)

Zwei 2,66 GHz Dual-Core Intel Xeon „Woodcrest“ Prozessoren
1 GB Arbeitsspeicher (667 MHz DDR2 FB-EEC-DIMM)
NVIDIA GeForce 7300 GT Grafikkarte mit 256 MB Arbeitsspeicher
250 GB Serial-ATA-Festplatte (3 GBit/Sek., 7.200 U/Min.)1
16x SuperDrive Laufwerk mit Double-Layer-Unterstützung

Eur 2.449,00

an der Konfig kannst ja noch schrauben. ;)

Jan Krüger
13.11.2006, 16:03
64 Bit ist zurzeit relativ unwichtig (welche Anwendung unterstützt das im Win32-Sektor schon explizit...), aber jeder neue Prozessor hat's sowieso.
Ich persönlich bin AMD-Fan, aber für deine Zwecke dürfte das relativ egal sein. Niedriger Preis, hoher Takt, großer Cache -- der Rest ist nicht so wichtig.
Zwei Cores (AMD X2, Intel Core 2 Duo) sind nur nützlich, wenn du zwei oder mehr rechenzeitintensive Anwendungen gleichzeitig benutzt bzw. Anwendungen, die ausdrücklich mehrere Prozessoren gleichzeitig verwenden können (unter Win32 eher selten der Fall).
Wichtig ist auf jeden Fall noch ordentlich viel RAM. Ich habe zurzeit 1 GB. Bei mir reicht das, aber manche Spiele sind da u.U. etwas anspruchsvoller.
Was Mainboards angeht, empfehle ich dringend Asus.

clodetta
13.11.2006, 16:31
Zwei Cores (AMD X2, Intel Core 2 Duo) sind nur nützlich, wenn du zwei oder mehr rechenzeitintensive Anwendungen gleichzeitig benutzt bzw. Anwendungen, die ausdrücklich mehrere Prozessoren gleichzeitig verwenden können (unter Win32 eher selten der Fall).

Ist das so? Ich muß dazu sagen, da ich ohnehin noch ein recht neues gerät besitze und als azubi ohnehin nicht permanent up-to-date sein kann (und auch gar nicht will!;) ), was die hardware und so betrifft, habe ich mich noch nicht schlau gemacht, wie das jetzt eigentlich mit den 2 prozessorkernen ist....:rolleyes: :rolleyes:
das heisst also, die software muß in der lage sein, die zwei prozessorkerne entsprechend mit "arbeit" zu versorgen?
es wird also nicht intern gemanaged, wer was tut?
das bleibt dem programm/dem betriebssystem überlassen?
das wiederum bedeutet, daß man mit dem core 2 zwar fit für die zukunft ist, derzeit aktuelle programme aber gar nicht schneller "fährt", als ein herkömmliches system?
da tut sich ja grad mal ne bildungslücke auf...;)
liebe grüsse,
die clodetta

Felix Kaiser
13.11.2006, 17:25
Ich würde zu Intel mit Zweikern raten. Intel hat sehr großzügige Caches, AMD geizt, das mindert die Leistung in einigen Situationen. Dank Hyperthreading kann gewährleistet werden, dass die einzelnen Kerne besser ausgelastet werden. Die Stromaufnahme bei Intel CPUs ist deutlich niedriger, da AMD bisher eine ältere Fertigungstechnik als Intel gefahren hat. Außerdem rennt die Leistung der AMD FPU der Intel FPU noch weit hinterher.

Firefall
13.11.2006, 19:36
Ist das so? Ich muß dazu sagen, da ich ohnehin noch ein recht neues gerät besitze und als azubi ohnehin nicht permanent up-to-date sein kann (und auch gar nicht will!;) ), was die hardware und so betrifft, habe ich mich noch nicht schlau gemacht, wie das jetzt eigentlich mit den 2 prozessorkernen ist....:rolleyes: :rolleyes:
das heisst also, die software muß in der lage sein, die zwei prozessorkerne entsprechend mit "arbeit" zu versorgen?
es wird also nicht intern gemanaged, wer was tut?
das bleibt dem programm/dem betriebssystem überlassen?
das wiederum bedeutet, daß man mit dem core 2 zwar fit für die zukunft ist, derzeit aktuelle programme aber gar nicht schneller "fährt", als ein herkömmliches system?
da tut sich ja grad mal ne bildungslücke auf...;)
liebe grüsse,
die clodetta
Ich glaube, das wird schon von Windows gemanaged. Kumpel von mir hat jedenfalls ein Zweikern-System, und wenn man da einen Prozess, der bei mir im taskmgr 100% CPU braucht laufen lässt (etwa Endlosschlaufe ;)), braucht das bei ihm 50%. Wenn man das Prog dann zweifach laufen lässt, braucht's 100% ;) ALso nehme ich an, das da schon Win dahinter steckt.

Jan Krüger
13.11.2006, 20:13
Ich glaube, das wird schon von Windows gemanaged. Kumpel von mir hat jedenfalls ein Zweikern-System, und wenn man da einen Prozess, der bei mir im taskmgr 100% CPU braucht laufen lässt (etwa Endlosschlaufe ;)), braucht das bei ihm 50%. Wenn man das Prog dann zweifach laufen lässt, braucht's 100% ;) ALso nehme ich an, das da schon Win dahinter steckt.
Das ist ein Indiz dafür, dass es eben nicht gemanaged wird. Das Programm wird nicht automatisch auf beide CPUs verteilt (wie auch?), deshalb nutzt die Endlosschleife nur die Hälfte der verfügbaren Ressourcen aus (klar, bei Endlosschleifen ist das okay, aber dein Half-Life 2 fährt dann z.B. auch nur mit 50% der CPU-Leistung).

Ist das Programm dagegen in Threads aufgeteilt, ist -- je nach Implementierung der Threads -- eine automatische Aufteilung in einigen Situationen möglich.

Mac Fly
13.11.2006, 21:11
:rolleyes: Ich danke euch erstmal allen für eure Antworten. jetzt wirds wohl auf nen Core2Duo rauslaufen ;)

Asus Motherboard is bei mir sowieso Pflicht und 2GB Ram das mindeste.

Jetzt gehts aber schon weiter. Welches Board und welchen RAM? *g*
Eine Deluxe-Version von Asus wäre schon fein, kann hier jemand was empfehlen? Und wenns nur der Chipsatz is ;)

Dann noch was: Der Core 2 Duo E6400 hat 2 x 1024kB Cache, der E6600 das Doppelte. Merkt man dies unter meinem genannten Szenario?

@Patrick: Mac wäre schon fein, aber is net ganz meine Preisklasse :)

Aber ich seh schon, ich hab die Frage im richtigen Forum gestellt :)

Dank euch :)

Edit: peinlich, ich hab das falsche board erwischt :mauer:

Mops
13.11.2006, 21:43
So, mein Senf dazu...

ich habe keine ahnung, was fürs Spielen benötigt wird. Ich habe jetzt sozusagen einen "Arbeits-PC". Würde ihn so (oder ähnlich) nehmen:

Mainboard natürlich auch von ASUS. Von denen bin ich einfach überzeugt.
Mainboards Asus P5B-E (Intel® P965, Sockel 775, 1.066 MHz, 1x PCIe
x16)
Wichtig hierbei ist für mich: Sound, LAN und SATA-RAID on Board


Festplatten Maxtor SATA Platten (2 Stück, um die 200 GB für ein Raid 1)
Mit Maxtor habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht. 200 GB ist ein preislich vernünftiges Mittelmaß


CPU Intel® Core 2 Duo E6400 (2133 MHz, 2x 1024 kByte, 1066 MHz (Quadpumped), Allendale)
Auch hier eine Entscheidung des Preises. Schnellere sind mit Abstand teurer und billigere lohnen sich wegen ein paar € Ersparnis nicht.


Grafikkarte Club 3D Radeon X1300 PRO
Grafikkarte: Hier bin ich eigentlich emotionslos. Wichtig hierbei war: 2x DVI und passiv gekült. Günstig sollte das Teil auch sein. Dazu viel Speicher für 2x 1600x1200 :)

Arbeitsspeicher DDR2-533 (2x 2GB)
Viel hilft viel! Würde 2 GB empfehlen, da ich aber viel mit VMWare mache, ist ein wenig mehr schon besser. Windows stößt zwar an seine Grenzen, aber man will ja auch ein wenig Zukunftssicher sein.

So, dann hoffe ich, das es ein wenig interessiert hat. Ich benutze den PC eigentlich nur für Entwicklung (VS2005) und Internet. Wichtig für mich ist, das er leise ist. Deshalb auch die passive Grafikkarte. Und: Am gehäuselüfter nicht sparen... Um so leiser, um so besser :)

TommySZB
14.11.2006, 00:30
Hallo,
@MacFly: Als erstes solltest du uns mal mitteilen was du vorhast und wie viel Geld du ausgeben kannst/willst.

Im oberen Preissegment bei der CPU (ab200€ ca.) würde ich (auch als AMD Fanboy mit 2 DualCores von AMD hier) auf Intel mit nem Core2Duo setzen.
Wenn das Geld knapp ist, würde ich statt dessen auf AMD mit nem 3800+X2 setzen.
Die CPus sind in Games beide gut, wobei Intel im gesamten Spektrum derzeit die Nase vorn hat.

Zu deiner Frage: wenn du das Geld hast, greife zum 6600, der 6400 ist etwas langsamer aber ich bezweifle dass du den Unterschied wirklich spürst, messbar wird er aber sein.
Beim Chipsatz würde ich eine Intel CPU immer mit nem Intel Chipset paaren. D.h. Intel 965 oder 975.
Arbeitsspeichermäßig 2GB PC667 DDR2 Speicher, mehr als 3GB kann WinXP 32bit sowieso nicht ansprechen. Wobei ja Vista vor der Tür steht und damit auch 4GB und mehr adressierbar wären (unter 64bit).
64Bit kann sowohl der AMD als auch der Intel.
Grafikmäßig stellt sich nun die Frage des Budgets:
im unteren Bereich (bis 100€): NVidia 7600GS Chipsatz
Mid Range (bis 250€): ATI X1950Pro/7900GTO
High End: NVidia 8800GTS/GTX

Denke an ein vernünftiges Markennetzteil und keinen LC Power Müll.
Bei den Platten würde ich 250er oder 500GB Modelle empfehlen, da sie die vorhandenen Platter voll auslasten.
Bei Seagate wäre es das 320GB Modell bzw. die 750er.

@Spekulationen:
QuadCore kann man von Intel bereits für rund 1000€ die CPU kaufen, 4x2,66GHz, der schlägt sich auch wirklich beachtlich.
Interessant wird das ganze, wenn AMD im kommenden Jahr den neuen Kern (K8L) bringt, der soll dann wieder deutlich schneller als die Core2 CPUs sein und wird auch als Quad Core kommen.
Ich würde jetzt keine Single Core CPU mehr kaufen, das System läuft mit Dual einfach deutlich weicher und ich finde es Super, im Vordergrund zu spielen und im Hintergrund ein Video zu rechnen.
Bei der Thread Aufteilung gebe ich Jan recht, allerdings lagern inzwischen die Grafikkartenhersteller die Treiber auf den 2. Core aus und es wird mehr und mehr Unterstützung dafür geben.

Noch Fragen?

Gruss

Pukys
17.11.2006, 10:21
Ich hege den Gedanken, mir ein aktuelleres System zuzulegen. Upgraden lohnt nicht mehr, also neues MoBo, CPU, RAM und Graka.
Und nun stellen sich mir die Fragen, auf welches System ich setzen soll?
AMD? Intel? 64Bit oder nicht? Core2Duo? Was weiss ich...

Meine Schwerpunkte bestehen eigentlich aus Webcoding, Internet und Games (Gothic 3, Need for Speed Carbon), also brauch ich etwas Dampf.

Was empfiehlt ihr mir?

Also --- grundsätzlich lautet die Antwort auf sowas: "Radio Eriwan: Kommt drauf an".

Du hattest zum Glück schon die primären Einsatzgebiete genannt:
- Ein bischen Programmieren
- Ein bischen zocken.

Die Programmieranforderung hängt die Anforderungen ans System zum Glück nicht allzu hoch. Die bestimmende Größe ist daher wohl eher das zocken... ;-)
Wenn du für die Webprogrammierung eine dicke Maschine brauchst, machst du garantiert was falsch, denn das bedeutet im Gegenzug, daß der, der deine Webseite dann benutzen will, auch eine dicke Maschine braucht. Anders sieht das bei servergestützen Systemen mit AJAX-Integration oder einem JAVA-Backend aus: Dort kann schon mal Dampf gefordert sein, aber dort gehen die Ansprüche dann auch eher in die Richtung "Viel Speicher, schnelle Platte". Denn hier werkelt oft eine Datenbank oder ein System mit zusätzlichr Konnektivität (als Aggregator).

Wie gesagt, die leitende Anforderung ist eher das zocken. Unter dem Punkt sollte man dann schon mal anfangen zu analysieren, was sinnvoll und möglich ist. Das "Möglich" unterliegt natürlich auch einem (datenbanktechnisch gesehen) Constraint: Die Mächtigkeit deiner Geldbörse unterliegt sicherlich auch Beschränkungen!
Also solltest du deine ursprüngliche Fragestellung von "was will ich" noch unbedingt erweitern um "...und DAS kann ich mir maximal leisten!". Ich will damit sagen, setz' dir von Anfang an eine Obergrenze, was das Ganze kosten darf, sonst läuft das garantiert aus dem Ruder! Innerhalb des vorgegebenen Geldrahmens zu manövrieren ist schon ansrpuchsvoll genug.

Die Nächste Entscheidung ist:
- Von der Stange kaufen
- Selber zusammenstellen und -bauen

Von der Stange kaufen ist gar nicht mal eine so doofe Idee! Es werden zwar einige Leute aufschreien, das wäre zu teuer oder zu unflexibel, aber das ist nicht unbedingt wahr - natürlich mußt du dort auch schauen. Da das Angebot jedoch ziemlich groß ist, kannst du sicherlich einen PC von der Stange finden, der deinen Anforderungen oder Wünschen entspricht. Die sind nicht unbedingt signifikant teurer als eine selbst zusammengestellte Kiste, aber du bist auf jeden Fall auf der sicherern Seite: Du kaufst als Kunde ein Gerät. Wenn was nicht funktioniert, bringst du es zurück, und der Händler muß sich gefälligst drum kümmern, das System wieder in Ordnung zu bringen. Auch sind diese PCs meistens recht sinnvoll zusammengestellt und treibermäßig aufeinander abgestimmt, WENN man einen PC von einem größeren Hersteller nimmt, der die Geräte chargenweise baut: Die können sich Treiberprobleme oder Inkompatiblitäten gar nicht leisten. Einen PC vom Krauter um die Ecke zu kaufen gibt dir diese Gewissheit nicht. Trotzdem muß man bei PCs von der Stange sehr genau das Angebot lesen (und auch zwischen den Zeilen), denn die Hersteller stehen unter immensen Kostendruck, und sparen natürlich auch wo sie nur können.
Das sind natürlich Punkte, die dich beim Selberbauen gar nicht kratzen. Dort suchst du dir die Komponenten aus, die du willst, suchst den günstigsten Preis, und bastelst selber. Allerdings kann ein solcher PC bei gleicher Ausstattung schnell teurer werden, als der von der Stange. Außerdem hast du den Treiber- und Kompatiblitätsärger, wenn was nicht läuft, mußt du selber den Fehler suchen und möglicherweise X verschiedene Händler kontaktieren, um Austausch von defekten Komponenten zu bekommen, ganz zu schweigen vom Ärger, wenn sich ein Händler questellt. Denn, wenn du den Rechner selber baust, bist du - rein rechtlich gesehen - der Hersteller und unterliegst damit selber der Produkthaftung. Für Komponenten und deren Verkäufer gelten dann andere rechtliche Regeln. So ist zum Beispiel ein Austausch wegen "geht bei mir nicht" reine Kulanz des Händlers, wenn er die grundsätzliche Funktionsfähigkeit nachweisen kann. Das Risiko einer Inkompatiblität bleibt also allein bei dir haften. Ebenso bei Einbaufehlern. Schnell ist beim Aufsetzen des Lüfters der Schraubendreher abgerutscht und hinterläßt auf dem Mainboard einen Krater, der einige Leitungen ins Nirwana schickt: Dein Risiko. Oder beim Aufsetzen des Lüfters auf den Sempron bricht dir eine Ecke des Prozessordies ab: Pech gehabt, 89Euro in der Mülltonne.

Aber zu den Komponenten:

AMD oder Intel -- das ist eine reine Geschmacksentscheidung. DualCore oder nicht eher eine Frage der eigenen Philosophie. DualCore hat sicherlich einige Vorteile, auch wenn sie die Power heute noch nciht komplett ausschöpfen können. Daß DualCore unter Windows oder Linux grundsätzlich nichts bringt, ist aber kompletter Unsinn. Sowohl Windows ab Version 2000 als auch Linux können nativ mit mehreren Prozessoren umgehen und nutzen sie auch. Selbst wenn einm Programm nicht explizit multiprozessortauglich ist, oder viele parallele Threads verwendet, das Betriebssystem scheduled munter die verschiedenen Prozesse auf beide Prozessoren und das bedeutet, daß das Multitasking einfach schneller läuft. Wo ein reines Singleprozessorsystem schon mal hakelt, reagiert ein Multiprozessorsystem noch. Ein MP-System muß nicht schneller sein, oftmals ist es sogar etwas langsamer als ein Singleprozessorsystem gleichen Taktes, aber das subjektive Empfinden ist "weicher", weil das System einfach responsiver ist. Ich möchte heute nicht mehr auf DualCore bzw. Multithreading verzichten...
Was den Sockel angeht. Prozessoren mit älteren Sockelarchitekturen sind oftmals 10 Euro günstiger. Bringt aber nichts. Denn damit schneidest du dir selber den Erweiterungspfad ab! Bei Intel heißt dies: Laß Sockel 478 links liegen, nimm gleich 775. Bei AMD ähnliches: 939/940 ist bäh, AM2 gibt dir genug Luft nach oben. Man ärgert sich schwarz, wenn man in zwei Jahren Board *und* Prozessor neu kaufen muß, nur weil man damals 10 Euronen gespart hat. Diese Angabe ist eh nur mittelfristig - in der Geschwindigkeit, in der sich Intel und AMD neue Sockelformate einfallen lassen, kann ich kaum meine Unterwäsche wechseln.

DDR oder DDR2-Speicher? Geschmacksfrage, geschwindigkeitstechnisch tut sich da nix. Aber auch hier kann man eine Tendenz ausmachen: DDR wird teurer, DDR2 wird billiger. Mit Blick auf die Zukunft würde ich heute eher zu DDR2 greifen. Wenn ich meine Computerteile aber eh bei Ebay kaufe, würde ich zu DDR greifen - der ist gebraucht sehr günstig.

AGP oder PCI-E. Wenn ich mir meinen Rechner eh komplett neu baue, würde ich mir keine Altlasten einbauen (außer - wie gesagt - ich kaufe alles bei Ebay). Wenn du dir ein neues Haus baust, nimmst du sicherlich auch keine Ölheizung deines Nachbarn, nur weil sie gerade günstig ist... Also PCI-E. Außer du bist Ebayfreak und willst deinen neuen Rechner in einem halben Jahr wieder verscherbeln. Günstiger als mit einer alten AGP-Karte kommst du nicht an ausreichend Grafikpower. Aber erwarte dann nicht, daß du noch aufrüsten kannst. Bei AGP ist langsam Ende-Gelände. D.h im Klartext: Die aktuelle Generation an Graka (bis auf wirklich High-End) bekommst du noch als AGP (wenn auch schon teurer als PCI-E-Pendants), die nächste wird es nur noch in den kleineren Modellvarianten als AGP geben.

Bei Festplatten: SATA rulez. Nur Masochisten, denen ihre Daten nichts wert sind, kaufen noch (gebrauchte) PATA-Platten. Auch moderne Boards haben noch PATA-Schnittstellen, jedoch in erster Line für die optischen Laufwerke. Die Festplattendaten müssen sich noch zusätzlich durch die Southbridge und/oder PCI-E-PCI-Bridge quälen. Nicht, daß die Datenrate auch moderner Festplatten nur annähernd in die Regionen kommen, wo solche Effekte messbar wären, PATA-Platten werden teurer, SATA billiger. Wenn du *jetzt* eine Platte brauchst, kannst du noch PATA nehmen, aber auch nur dann, wenn sie günstiger als SATA ist.

Ein kleiner Tip am Rande, bzw. eher eine persönliche Randnotiz: Mir ist inzwischen ein leiser, sparsamer Rechner deutlich wichtiger, als eine dicke Riesenmaschine, bei der man einen Gehörschutz tragen muß und Stromzähler im Keller Überstunden schieben muß. Man bekommt auch aktuelle Rechner mit moderaten Aufwand leise, wenn man ein paar Regeln beachtet:
Der Rechner muß nicht mit voller Power arbeiten, wenn es nicht nötig ist! Richte dir Stromsparprofile ein, und verwende RMCLOCK unter Windows bzw. einen ordentlichen ACPI/APM-Manager unter Linux.
Ein dicker, teurer Lüfter macht nicht unbedingt einen Staat! Wichtiger ist ein lüftergeregeltes Netzteil, das einen 12cm Lüfter ins Gehäuse hat, das die Luft aus dem Gehäuse absaugt. Dazu ist ein luftiges offenes Gehäuse einem coolen klavierlackschwarzen Designerklumpen ohne Lüftungskonzept eindeutig vorzuziehen.
Es muß kein 600W-Netzteil sein. Ein gutes Netzteil mit 420W-500W aber einer guten Effizienz (eine Effizientkurve gegen Leistung ist auf jedem Netzteil angebracht) und einer aktiven Lüfterregelung hilft den Stromverbrauch zu senken und ist auch leiser! Gute PC-Netzteile erreichen locker über 85% Effizienz. Gegen Goldklumpen in der Hosentasche sind auch 92-95% machbar.
Es gibt auch für Grafikkarten gute Lüfterkonzepte z.B. von Arctic Cooling oder Zahlmann. Die kosten zwar Aufpreis (20-30 Euro bei AC, bis zu 50 Euro und darüber bei Zahlmann), rechnen sich aber mittelfristig. Außerdem bedankt sich das Ohr.
Überdimensionierte Kühlung schadet oft mehr als das sie nützt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. So läßt sich Verbrauch gegen Kosten und Lärm ausbalancieren. Ein 4kg-Kupferkühler für 80 Euro oder gar eine Wasserkühlung sind unsinng und unwirtschaftlich.Wenn du deinen Rahmen abgesteckt hast, können wir gern noch mal über wirkliche Modelle reden.

Ich würde zu Intel mit Zweikern raten. Intel hat sehr großzügige Caches, AMD geizt, das mindert die Leistung in einigen Situationen. Dank Hyperthreading kann gewährleistet werden, dass die einzelnen Kerne besser ausgelastet werden. Die Stromaufnahme bei Intel CPUs ist deutlich niedriger, da AMD bisher eine ältere Fertigungstechnik als Intel gefahren hat. Außerdem rennt die Leistung der AMD FPU der Intel FPU noch weit hinterher.

Das Beschränkende bei den AMD-Caches ist nicht so sehr die Größe (viel Code ist ehr sehr lokal), sondern die Beschränlung der Assoziativität - 8fach im L1, 4fach im L2, gegenüber full-associative im L1 und 8-fach im L2 bei Intel. Das macht schon ein bischen was aus. Aber trotzdem ist das meines Meinung nach etwas überdimensioniert, wer macht schon Numbercrunching. Mein dualcore-AMD läuft im Energiemanagement und taktet sich fast immer auf 1GHz zurück, auch beim DVD schauen oder bei Photoshop. Nur, wenn es richtig rund geht, und z.B. Filter angewendet werden oder XVID anfängt zu rechnen, dreht er auf.
Hoher Takt heißt bei den meisten Desktops nur: Der Prozessor kann schneller Däumchen drehen...
Aber es gibt einen positiven Nebeneffekt: Bei schnellen Prozessoren und aktiven Energiemanagement ist der Prozessor schneller wieder idle und und fährt in de HLT-Mode. Im Grunde genommen spart ein schneller Prozessor damit Strom!

TommySZB
17.11.2006, 10:50
Das Beschränkende bei den AMD-Caches ist nicht so sehr die Größe (viel Code ist ehr sehr lokal), sondern die Beschränlung der Assoziativität - 8fach im L1, 4fach im L2, gegenüber full-associative im L1 und 8-fach im L2 bei Intel. Das macht schon ein bischen was aus. Aber trotzdem ist das meines Meinung nach etwas überdimensioniert, wer macht schon Numbercrunching. Mein dualcore-AMD läuft im Energiemanagement und taktet sich fast immer auf 1GHz zurück, auch beim DVD schauen oder bei Photoshop. Nur, wenn es richtig rund geht, und z.B. Filter angewendet werden oder XVID anfängt zu rechnen, dreht er auf.
Hoher Takt heißt bei den meisten Desktops nur: Der Prozessor kann schneller Däumchen drehen...
Aber es gibt einen positiven Nebeneffekt: Bei schnellen Prozessoren und aktiven Energiemanagement ist der Prozessor schneller wieder idle und und fährt in de HLT-Mode. Im Grunde genommen spart ein schneller Prozessor damit Strom!

Die aktuelle Überlegenheit von Intel im Bereich von 10-20% ist m.E. fast nicht mit Caches zu erklären, weder mit deren Wirkweise noch mit deren Größe.
Intel tritt derzeit mit einer neuen Architektur gegen ein quasi 3 Jahre altes Modell von AMD an. Dass der Unterschied bei AMD von 512KB auf 1MB Cache bei 2-4% liegt haben die Tests zwischen SanDiego und damals Venice/Winchester Kernen gezeigt.
Core 2 Duo hat einfach viele sinnvolle und leistungssteigernde Detailverbesserungen wobei bei der Intel Architektur ein größerer Cache nötig ist als bei AMD.
Was den Stromverbrauch angeht gebe ich dir vollkommen recht, wobei da speziell DualCores ihre Leistung ausspielen können. Mein alter Barebone saugte sich Idle rund 85W aus der Leitung, mit einem kleinen 235er Netzteil, 1GB Speicher und einem 3200+ der ersten Generation.
Mein aktuelles Gerät hat noch ein vermutlich nicht allzu effizientes 420er drin, einen X2 3800+ (also quasi die alte CPU doppelt, vom Cache abgesehen) und 2GB Speicher und liegt derzeit bei rund 90W idle ohne dass Cool&Quiet läuft.
Einen DualCore hält man dafür wie bereits angesprochen viel länger auf dem abgesenkten Takt, da er auch mit weniger Takt deutlich mehr Leistung stellen kann.

Gruss

Felix Kaiser
17.11.2006, 20:06
All das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Intel FPU knapp doppelt so schnell arbeitet wie die AMD FPU und AMD CPUs bei voller Leistung deutlich mehr Strom aufnehmen als Intel CPUs. Angesichts dieser Aspekte ist es keine Frage des Geschmackes, auch wenn es bei künftigen Modellen wieder anders aussehen könnte.

TommySZB
17.11.2006, 20:19
All das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Intel FPU knapp doppelt so schnell arbeitet wie die AMD FPU und AMD CPUs bei voller Leistung deutlich mehr Strom aufnehmen als Intel CPUs. Angesichts dieser Aspekte ist es keine Frage des Geschmackes, auch wenn es bei künftigen Modellen wieder anders aussehen könnte.

Wo hast du denn die Märchen her?
Der Unterschied liegt bei rund 20% in den synthetischen Benchmarks mit Sandra&Co.
Die Stromaufnahme ist bei gleichem Takt unter Last nahezu gleich (auch wenn der AMD dort natürlich entsprechend langsamer ist), im Idle brauchen die AMD Dank C&Q sogar etwas weniger als die gleichgetakteten Intels.
Du solltest nicht von den Herstellerangaben ausgehen, da Intel übliche Wärmeabgabe des konkreten Modells und AMD die absolute Worst Case Aufnahme einer ganzen Serie benennt.
Du kannst dir da die üblichen Tests ansehen, schau aber bitte auch noch auf das verwendete Board, der NForce 5 Chipsatz schluckt 10-15W mehr als ein NF4 oder ATI oder sonstiger Chipsatz.

Gruss

Felix Kaiser
18.11.2006, 10:49
Das Sandra auf der PC Professional 09/2006 enthält Benchmarks zu unzähligen aktuellen CPUs. Die FPU Leistung bei der stärksten enthaltenen AMD CPU kommt auf etwa gut die Hälfte der dort stärksten Intel CPU. Die Verhältnisse bei den anderen dort aufgeführten CPUs sind auch nicht viel anders. Das sind definitiv keine 20%, sondern wesentlich mehr.

Die höhere Stromaufnahme bei AMD bei voller Leistung begründet sich in der Fertigungstechnik. Intel fertigt mit 65nm, während AMD noch mit 90nm fertigte. Zumindest war das mein Informationsstand im September. Kann gut sein, dass inzwischen AMD auch 65nm fertigt. Das sollte AMDs Werte verbessern.

Fang bitte nicht an mit schimpfen. Ich berufe mich nur auf das, was in den Zeitschriften steht. Und für den Fall, dass jemand der maximalen Stromaufnahme allerhöchste Priorität gibt, im Vergleich zur Leistung, dem würde ich weder zu Intel noch zu AMD raten. Der VIA C7 sticht sämtliche Modelle beider Hersteller um Längen aus. :)

TommySZB
18.11.2006, 11:14
Hallo,
du solltest nicht das stärkste Intel Modell mit dem stärksten AMD Modell vergleichen, das ist insbesondere durch den Intel QuadCore ein Äpfel-Birnen Vergleich.
Vergleiche die Modelle, die sich im Takt gleich gegenüberstehen (E6600 mit 4600+, E6700 mit 5000+)

Schau mal hier (http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2006/test_intel_core_2_duo_e6700_e6600/5/#abschnitt_sandra_2007)
da kannst du angenehm den 6700 mit dem 5000+ vergleich uns kannst sehen, dass es ca. 20% sind ;)
Wenn es 100% wären, würde es mich wundern, dass in Real World nur 20% herauskommen.
Schau mal in der Zeitung nach, ob da eventuell der Quad gelistet ist, dass der durch 2 Kerne mehr natürlich die doppelte Rohleistung haben muss wundert dann nicht. Es geht hier aber um bezahlbare CPUs, also E6300-E6700 und im Bereich ab 150€ habe ich klar für Intel vortiert ;)

Was die Leistungsaufnahme angeht, kannst du dich ebenfalls bei Computerbase oder auch Hardtecs4u oder sonstwo umschauen.
Dummerweise findet man nirgends nen 4600+ gegen nen E6600, aber so in etwa kann man das ableiten, da liegen unter Last vielleicht wieder 15-20W dazwischen (bei gleichem Takt), ohne Last nimmt es sich kaum etwas.
Du hast in Sachen Fertigungstechnologie recht, AMD nutz derzeit noch 90nm SOI, Intel 65nm wobei die Umstellung einer Fab bereits läuft und die wohl auch schon produzieren, aber das sind ungelegte Eier und es muss neu getestet werden, was die ziehen.

Beim C7 habe ich noch keine Tests gelesen, wobei man da nicht nur die absolute Leistungsaufnahme sonder evtl. auch die Leistungsfähigkeit sehen sollte, die älteren VIAs mit 900MHz waren duch Classic Athlons mit 500MHz zu schlagen, weshalb sowas wieder an Äpfel/Birnen grenzt.
Wenn du dazu nen Test findest würde mich der interssieren ;)

Nur um es klar zu sagen, ich schimpfe nicht und bin auch nicht böse :)
Nur wenn außerhalb jeglicher Fairness verglichen wird, muss das nicht sein und Bedarf einer gewissen Klarstellung.

Gruss

Mac Fly
19.11.2006, 01:29
Uff, ziemlich viel informativer Text.

Bin mir bisher noch ent ganz sicher, aber es wird auf einen Core2Duo E6600 hinauslaufen. MoBo wird von Asus, Ram (2GB) von Geil.

Aber welches MoBo, das weiss ich noch net. Graka auch noch net :)

Auf jeden Fall schon mal vielen lieben Dank, habt mir sehr weitergeholfen.

Felix Kaiser
19.11.2006, 10:41
Da waren noch keine Quadcores in den Tests dabei. Ich habe langsam den Eindruck, dir ist es egal, was für Tatsachen beschrieben werden. Du willst AMD scheinbar immer in das bessere Licht rücken.
Den C7 mit Estherkern kann man durchaus mit den Celerons und Durons vergleichen bzw. mit dem Pentium M und was auch immer AMD für den Notebookbereich hat. Kommt zwar nicht auf deren absolute Leistung, aber gemessen an der Aufnahmeleistung (die CPU muss selbst bei 2GHz nicht einmal aktiv gekühlt werden, passive Kühlung reicht aus) ist die CPU Leistung pro Watt um einige Faktoren größer wie bei Intel oder AMD CPUs. VIA hatte 2005 in dem Bereich ausgiebig getestet und die Ergebnisse online gestellt.

TommySZB
19.11.2006, 11:24
Da waren noch keine Quadcores in den Tests dabei. Ich habe langsam den Eindruck, dir ist es egal, was für Tatsachen beschrieben werden. Du willst AMD scheinbar immer in das bessere Licht rücken.
Den C7 mit Estherkern kann man durchaus mit den Celerons und Durons vergleichen bzw. mit dem Pentium M und was auch immer AMD für den Notebookbereich hat. Kommt zwar nicht auf deren absolute Leistung, aber gemessen an der Aufnahmeleistung (die CPU muss selbst bei 2GHz nicht einmal aktiv gekühlt werden, passive Kühlung reicht aus) ist die CPU Leistung pro Watt um einige Faktoren größer wie bei Intel oder AMD CPUs. VIA hatte 2005 in dem Bereich ausgiebig getestet und die Ergebnisse online gestellt.

Nein, du widerlegst lediglich die von mir vorgetragenen Tatsachen nicht und stellst eigene unbelegte Behauptungen in den Raum. Wenn du die verlinkten Berichte anschaust, siehst du, dass da weder 100% Float Vorteil noch 50% mehr Wärmeabstrahlung vorliegen. Es ging hier nie um die absoluten Spitzenmodelle, die sich der Threadersteller sowieso nicht kauft, sondern die Brot und Butter Versionen bis 300€.

Mir geht es nicht darum irgendjemanden in besserem Licht dastehen zu lasssen, denn ich habe sehr wohl geschrieben, dass die Conroe/Allendale CPUs bei gleichem Takt rund 20% mehr Leistung bei in etwa gleichem Stromverbrauch liefern ;)

Was den VIA angeht, habe ich auf die schnelle leider keine Benches gefunden ausser den Tabellen von VIA selbst.
Ich mache VIA nicht schlecht und in Sachen Energieverbrauch waren die CPUs schon immer Top. Ich kann nur für einen C3 sprechen und der ist bei 900MHz auf Athlon/PIII 500MHz Niveau.

Bei 2GHz wird der C7 mit 20W angegeben:

Intel Core2Duo "Merom" 34W (2x2GHz)
Pentium M 755 2,0GHz 21W (Dothan Core)
Turion MT 37 2GHz 25W
Turion 64 X2 TL-56 2x1,8GHz 31W

So weit weg ist weder Intel noch AMD. Mich würde aber wirklich mal ein Benchmark mit ner Performance/Watt Angabe interessieren, da eine C7 CPU wohl ideal für nen TV Aufzeichnungsrechner wäre. Eventuell hast du ja den Link noch, wo du die Informationen herhast.

Ich möchte mich mit dir nicht streiten, aber eine sachliche Diskussion ist interessant.

Gruss